Ausrichter: Hannelore und Martin Brand

vom 06. bis 08. September 2019


Teilnehmer: Harald, Hannelore und Martin, Doris und Jürgen, Marianne und Herbert, Brigitte und Detlef, Lore, Gaby und Lutz, Erika und Siggi, Helga und Wolfgang, Sabine und Armin, Carola und Frank, Rita und Dietmar, Karin und Jürgen, als Gäste: Monika und Detlef, Petra und Heinz, Anja und Lando

Ein wunderschönes Wochenende in der Dom- und Kaiserstadt Fritzlar ist leider zu Ende. Wie immer war ein kleiner Kreis bereits am Donnerstag angereist. Wir saßen bei schönem Wetter vom Nachmittag bis in den späten Abend hinein zusammen.

Am Freitagvormittag sind diese dann zum Shoppen in die Altstadt gegangen. Herrliche Fachwerkhäuser und viele kleine Geschäfte und Lokale sind vor Ort. Natürlich wurde auch eine Eisdiele getestet – Test bestens bestanden.

Bis 15.00 Uhr waren fast alle eingetroffen und es gab natürlich wieder eine Kuchentafel. Es ging die Zeit beim Plaudern so schnell vorbei, dass wir gar nicht zum Radfahren oder Spazierengehen entlang der Eder gekommen sind. Marianne hatte Geburtstag gehabt und versorgte uns genau wie der Eine oder Andere auch. Es wurde sehr spät und wir waren überrascht, dass wir nur noch 11° C um 11.00 Uhr (23.00 Uhr) hatten.

Am Samstag gab es leckere Brötchen. Um 9.30 Uhr starteten wir zu Fuß zum nahe gelegenen Fischgut Rameil. Dieses besteht schon in der 4. Generation. Der Junior führte uns an den Zuchtbecken mit guter Erklärung vorbei. Hier werden Regenbogenforellen, Bachforellen, Lachsforellen, Saiblinge, Karpfen und Störe gehalten.

Insgesamt gibt es 30 Becken und einen großen Karpfenteich. Je Becken werden 20.000 Fische gehalten. Die Becken werden mit Schaufelrädern und bei Bedarf mit Sauerstoff vollautomatisch computergesteuert belüftet. Ein Computer errechnet abhängig von der Wassertemperatur und der Größe der Fische die benötigte Futtermenge und steuert sie automatisch den entsprechenden Becken zu.  Es ist ein moderner Betrieb, der mit dem durchlaufenden Wasser aus der Edertalsperre mit 1000 Liter/Sekunde versorgt wird und damit auch seinen eigenen Strom erzeugt.

Hier werden jährlich mithilfe von 200 Tonnen Fischfutter auch 200 Tonnen Fisch produziert. Das sind 2 % der gesamtdeutschen Erzeugung. Der Betrieb kauft Fischeier ein, um dann selbst die Fische bis zum Verkaufsgewicht zu ziehen. Die eigene Verarbeitung läuft fast vollautomatisch. Die Schlachtabfälle gehen weiter zur Biogasanlage.

Am Nachmittag haben wir vor den Mobilen den restlichen Kuchen verzehrt. Um 17.30 Uhr ging es per Fußmarsch zum Brauhaus 18-80 zum Abendessen. Trotz der frühen Zeit war sehr viel Betrieb. Essen und Bier hat wohl gemundet.

In der Hoffnung uns im Anschluss vor den Mobilen wieder zusammen zu setzen blieben wir dort nicht allzu lange. Leider machte uns Petrus einen Strich durch die Rechnung. So verteilten wir uns auf die Mobile.

Der Sonntag begann wie gewohnt mit dem Brötchen-Dienst. Nach langsamem Ausklang ging es dann wieder auf den Heimweg oder zu anderen Zielen.

Wir bedanken uns bei Hannelore und Martin ganz herzlich für diese schöne Ausfahrt und können nur sagen „Fritzlar“ wir kommen wieder.

Gaby

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