06. März 2026 – 08. März 2026 Ausrichter: Erika und Siggi

Teilnehmer: Erika & Siggi, Rita & Bernhard, Gabi & Klaus, Ute & Uli, Brigitte & Detlef, Gaby & Lutz, Karin & Gerhard (fehlen auf dem Bild), Annette & Lothar, Sabine & Armin, Susanne & Lothar, Silke & Hellmut, Karin & Jürgen. Gäste: Sabine & Detlev
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Bei frühlingshaften Temperaturen und Sonnenschein pur trafen am Freitag nach und nach 13 Mobile auf dem Wohnmobilhafen Hardegsen ein. Der kleine, sehr gepflegte Stellplatz liegt zentral und bot damit einen idealen Ausgangspunkt für das gemeinsame Wochenende.
Um 15 Uhr war das reichhaltige Buffet mit selbstgebackenem Kuchen gedeckt.
Erika und Siggi, unsere Organisatoren, begrüßten die Gruppe und gaben den Startschuss zum Stürmen des Kuchenangebots. In entspannter Atmosphäre tauschten alle Neuigkeiten aus und genossen das schöne Wetter im Freien.
Im Anschluss unternahmen wir unter der Leitung der Ausrichter einen Spaziergang durch den Kurpark und die Altstadt von Hardegsen.
Ab 18:00 Uhr wurde zum Abendessen eingeladen. Erika hatte unter Mithilfe von Karin W. Schmalzbrote und allerhand weitere, kalte Köstlichkeiten vorbereitet. Da uns das Wetter weiterhin hold war, haben wir uns das Essen draußen in geselliger Runde schmecken lassen. Mit einem gespendeten Kasten Bier, Sekt und Cremelikör ließ die Gruppe den Abend gemütlich ausklingen. In geselliger Runde wurde noch erzählt und gelacht, bis die Kälte in die Glieder fuhr und sich die Runde nach und nach auflöste.
Schon am Samstagmorgen sorgte Siggi für einen gelungenen Start in den Tag: Mit seinem E-Roller holte er frische Brötchen vom 2 km entfernten Bäcker.
Nach dem Frühstück ging es zunächst in den Kurpark, wo das obligatorische Gruppenfoto geschossen wurde. Leider sind Karin und Gerd nicht darauf zu sehen, da sie am frühen Morgen wegen eines Wasserschadens vorzeitig die Heimreise antreten mussten.
Frau Kräter erwartete uns auf dem Burgplatz zu einer interessanten Burg- und Kirchenführung.
Hardegsen, auch als Eselstadt bekannt, blickt auf eine wechselhafte, über 1000 Jahre alte Geschichte zurück. Besonders beeindruckend war die Besichtigung des Muthauses der Burg aus dem Jahr 1324. Der darin befindliche Kreuzgewölbekeller, der Rittersaal und der Fürstensaal sind heute wieder renoviert und vermitteln einen guten Eindruck vom früheren Leben auf der Burg. Sogar der Aborterker konnte betreten werden – eine Besonderheit, die unseren Bernhard spontan zu einem heiteren Reim inspirierte: „Hier drückt der Mensch mit voller Kraft, den Dünger für die Landwirtschaft.“
Im Anschluss führte uns der Weg zur evangelischen Mauritiuskirche, von Herzogin Margarete vollendet, nach dem Tod ihres Gatten, dem Welfenherzog Otto I. von Braunschweig. Otto galt als gefürchteter Raubritter, der ihm den Beinamen „Der tobende Hund von der Leine“ verdankt. Er starb schließlich im kirchlichen Bann. Margarete versuchte nach seinem Tod durch großzügige Schenkungen an die Kirche und sozialem Handeln, für sein Seelenheil zu sorgen.
Nach rund zwei Stunden kultureller Bildung erfrischte sich ein Teil der Gruppe in der Eisdiele, ein anderer betete die Sonne auf dem Stellplatz an.
Zum Auftakt des gemeinsamen Restekuchenessens konnte der Vorstand die beiden, neuen Mitglieder, Ute und Uli, mit freudigem Applaus in den Kreis des Vereins aufnehmen und begrüßen. Danach besuchten einige den frei zugänglichen Wildpark, der zu einem schönen Spaziergang einlud.
Am Abend trafen wir uns in der Burgschänke zu einem leckeren Abendessen. Anschließend ging es für einige zum stimmungsvollen Bigbandkonzert ins Muthaus, während andere den Abend gemütlich auf dem Stellplatz ausklingen ließen.
Am Sonntagmorgen gab es – dank Siggis erneuter Rollerfahrt – wieder frische Brötchen zum Frühstück. Um 10:00 Uhr hieß es offiziell Abschied nehmen. Annette vom Vorstand würdigte das Ausrichterpaar mit einem süßen Präsent. Alle bedankten sich schunkelnd mit der RMC-Hymne, „Einmal um die ganze Welt“.
Mit dem Eindruck eines wundervollen Wochenendes bei sonnigen Frühlingstemperaturen, eines schön gelegenen, gepflegten Stellplatzes und einem großen Dankeschön an Erika und Siggi trat jeder seine Reise in verschiedene Richtungen an.
Ein herzliches Dankeschön auch an alle Kuchenspender/innen und an die, die sich wie selbstverständlich dort eingebracht haben, wo man Hand anlegen konnte. So wurde diese Ausfahrt für alle zu einem besonders schönen Gemeinschaftserlebnis.
Annette












































